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Bielefeld fürs Klima

Veranstaltungen fürs Klima

Mit einer Reihe von Veranstaltungen möchten wir – der Trägerkreis Bielefeld fürs Klima – im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2015 auf die Bedeutungen des globalen Klimaschutzes aufmerksam machen und individuelle Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Weitere Infos und den Flyer zu den Veranstaltungen finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am:

Montag, 26.10. | Auftaktveranstaltung, Vortrag und Diskussion »Der UN-Klimagipfel. Impulse zum klimafreundlichen Wirtschaften in Nord und Süd?« Mit Stefan Rostock, Germanwatch. Welthaus Bielefeld, 19 Uhr. Eintritt frei
Stefan Rostock ist Eine-Welt-Fachkoordinator für den Bereich Klima und Entwicklung und arbeitet vor allem zu den Themen Anpassung an die Folgen des Klimawandels und NRW-Klimapolitik.

Montag, 09.11. | »Nachhaltiger Konsum – was wirklich wichtig ist!« Vortrag und Diskussion. Welthaus Bielefeld, 19:30 Uhr. Eintritt frei. In Kooperation mit Transition Town Bielefeld.
Das Buch »Key Points nachhaltigen Konsums« gibt Empfehlungen, wie wir leicht und unaufwändig einen Beitrag zur Rettung der Welt erzielen können. Michael Schem von TTBi stellt das Buch von Michael Bilharz vor.

Montag, 16.11. | »Klimaschutz made in Germany: Hehre Worte, wenig Taten?« Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.
Historisches Museum (Vortragssaal), Ravensberger Park, 19.30 Uhr. Eintritt frei
U.a. mit Michael Kopatz, Wuppertal Institut; Michael Müller, Vorsitzender der Naturfreunde Deutschland.

Donnerstag, 26.11. | »Von Menschenhand gemacht: Der anthropogene Treibhauseffekt und seine Effekte auf den Klimawandel«. Vortrag mit Prof. Dr. Hartmut Graßl (em.), Meteorologe, Hamburg. Hauptgebäude Universität Bielefeld, 18.Uhr c.t.. Eintritt frei
Hartmut Graßl war Mitglied des UN-Klimarats und ist Mitherausgeber des Onlinemagazins klimaretter.info.

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Bielefeld fürs Klima

Schön, dass Sie zu uns gefunden haben! Denn Sie schützen das Klima!

Der Trägerkreis Bielefeld fürs Klima hat sich anlässlich des Pariser Klimagipfels im Dezember 2015 das Ziel gesetzt, die Themen Klimawandel und Klimaschutz mit verschiedenen Formaten (Blog und Veranstaltungen) prominent zu machen und zu debattieren.

Die Kooperation endet im Dezember 2015 mit Abschluss der Veranstaltungen und des Klimagipfels.

Hier die Hintergründe zum Blog:

Vom 30.11. bis 12.12.2015 findet in Paris die UN-Klimakonferenz statt. Wir alle wissen es ist höchste Zeit, entschlossen zu handeln! Die Bestrebungen den Klimawandel zu begrenzen müssen intensiviert werden. Nicht nur die Staaten und die Wirtschaft sind hier gefragt, sondern auch die Zivilgesellschaft. Denn gerade in westlichen Industriestaaten trägt auch der individuelle Konsum zur globalen Erwärmung und Umweltzerstörung bei. Bei unserem Blog Bielefeld fürs Klima geht es um Ihren Anteil, den Klimawandel zu begrenzen! Um das, was sie bereits tun – und was anderen als Impulsgeber dienen kann! Um das, was sie noch tun wollen, was sie sich vorgenommen haben – und um Ihre Erfahrungen damit!

Jede und jeder einzelne kann einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten! Viele Bielefelder*innen schützen täglich das Klima, indem sie Radfahren anstatt Auto, sich vegetarisch ernähren, regionale Produkte kaufen und und und Continue reading „Bielefeld fürs Klima“

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Stellungnahme Trägerkreis Bielefeld fürs Klima

Anlässlich eines von der FDP-Ratsfraktion gestellten Ratsantrages erklären das Welthaus Bielefeld, Bündnis 90 / Die GRÜNEN Bielefeld, MÖWE und die grüne hochschulgruppe*offene liste:

Anlässlich des Pariser Klimagipfels im Dezember 2015 bildete sich in Bielefeld im August ein breites Bündnis aus der Zivilgesellschaft („Bielefeld fürs Klima“). Folgende Gruppen und Organisationen arbeiteten darin mit: der BUND Bielefeld, das Welthaus Bielefeld, die (parteiunabhängige) grüne hochschulgruppe*offene liste (ghg*ol), das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der ev. Kirche von Westfalen (MÖWE), Bündnis 90/Die GRÜNEN sowie das namu. Weiter kooperierten für Einzelveranstaltungen das kath. Dechanat Bielefeld und Transition Town Bielefeld. Gemeinsames Ziel war die Thematisierung von Klimagipfel und Klimaschutz, die Beteiligung am Trägerkreis stand weiteren Interessierten offen. Der Trägerkreis arbeitete gleichberechtigt und arbeitsteilig, keine Organisation hatte eine Initiatoren- oder Leitungsfunktion. Jede Organisation trug mit eigenverantwortlichen Veranstaltungen zum Programm bei. Die Kooperation mit dem namu bestand ausschließlich darin, dass im Rahmen von Bielefeld fürs Klima auch die Ausstellung „Darf´s ein bisschen mehr sein?“ beworben wurde. Diese Ausstellung war unabhängig von Bielefeld fürs Klima seit September im Programm des namu.

Die Kooperation der beteiligten Organisationen war von vornherein auf die Laufzeit der Veranstaltungsreihe bzw. des Pariser Klimagipfels begrenzt. Der Trägerkreis stellte nach erfolgreicher Arbeit (Interaktiver Blog und neun Veranstaltungen) im Dezember 2015 wie vereinbart seine Arbeit wieder ein. Eine finanzielle Beteiligung an Veranstaltungen und Aktivitäten des Bündnis‘ durch das namu hat nicht stattgefunden.

Climate Change Is Here

Rekord Hitze, schmelzendes Eis und steigende Meeresspiegel sind Gesichter des Klimawandels. Aber es gibt neue Hoffnung wie wir den Planeten kühlen können.

National Geographic diskutiert über folgende Möglichkeiten: http://www.nationalgeographic.com/climate-change/special-issue

Green Cycle Paris

Mit der GREEN-cycle-PARIS-Tour möchten grün orientierte und umweltbewusste Menschen ein Zeichen setzen. Sie wollen per Fahrrad in fünf Etappen für klimafreundliche Mobilität werben.

  1. Aachen – Seraing (ca. 62 km)
  2. Seraing – Sambreville (82 km)
  3. Sambreville – Maubeuge (65 km)
  4. Maubeuge – St. Quentin (80 km)
  5. St. Quentin – Lille

Weitere Infos gibt es auf: http://greencycleparis.de/

Klima-Demo in Berlin

„Wir sind dabei wenn es heißt „Die ganze Welt steht für das Klima auf – bist du dabei?“ Ab dem 30. November treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in Paris zum Klimagipfel – und wir wollen, dass diese ein ehrgeiziges Klima-Abkommen verabschieden.

Demonstriere mit uns! DEINE STIMME GEGEN ARMUT und die Klima-Allianz Deutschland werden gemeinsam als Block auftreten: Kleine Gruppen von Aktiven sind umgeben von einem großen blauen Tuch, aus dem die Köpfe herausragen. Denn: Uns steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals! Damit spielen wir nicht nur auf Überschwemmungen an. Auch viele andere Umweltveränderungen sind bedingt durch den Klimawandel und wirken sich schon jetzt negativ auf Mensch und Tier aus. Ohne ein ehrgeiziges Klimaabkommen stehen uns noch drastischere Folgen bevor.
Bei DEINE STIMME GEGEN ARMUT ist dieser Aufruf Teil der Aktion #MailanMerkel: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/aktiv-werden/mail-an-merkel.html 

Bist du dabei? Dann sage zu und komm am 29. November um 11:30 Uhr zum Reisezentrum im Hauptbahnhof, 1.OG! Eine spontane Teilnahme geht natürlich auch, für die Planungen sind Anmeldungen aber Gold wert.

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Büchertauschregal

Seit einigen Wochen kann man in den Hallen des Alten Rathauses ein Büchertauschregal finden. Hier können ausgelesene Bücher abgegeben werden, die viel zu schade fürs Altpapier sind, bzw. nicht im heimischen Bücherregal verstauben sollen. (Im Gegenzug) können auch Bücher mitgenommen werden, um sich mit frischem Lesestoff einzudecken, dieses hat auch einen großen ökologischen Nutzen. 

Das Modell ist ein Erfolg: Es wird viel getauscht, und noch mehr mitgenommen.

Deswegen unsere Bitte: Wenn in Euren Beständen noch überzählige Schätzchen sind, die Ihr hergeben oder tauschen möchtet, dann kommt beim BÜCHER-BAHNHOF vorbei.

Das Regal findet Ihr im Alten Rathaus, im ersten Stock neben Zimmer 19 – von 9:00 – 15:00 Uhr.

Mehr zum Thema findet ihr hier.

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Es ist Zeit zu handeln! Jetzt zum Klimaschutz überzeugen! – Ein Beitrag von Lisa W.

Am 9.11. habe ich Michael Schems Vortrag im Rahmen von Bielefeld fürs Klima besucht. Im Zusammenhang mit der Pressemeldung, dass erneut ein Rekord Treibhausgasemmissionen erreicht wurde, hat das eine Beroffenheit und Wut in mir (wieder) erweckt, die ich (und viele andere wohl auch) doch gerne verdränge. Wir, unsere Generation, die Menschen die im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts leben, haben eine historische Verantwortung. Die lässt sich nicht wegdiskutieren durch schwache Selbstverpflichtungen in Wirtschaft und Industrie und auch nicht durch Bezüge auf das Recht auf Selbstbestimmung. Nein! Es kann nicht jede*r jeden Tag Fleisch essen (um mal das GRÜNE Lieblingsthema aufzugreifen) und mit ihrem/seinem SUV in die Sauna fahren. Nein! Unternehmen können nicht darauf bestehen mit Klimakillern wie Steinkohle oder Riesenmastanlagen Profite einzustreichen und mit Abwanderungsdrohungen Politik unter Druck setzen. Es muss jetzt etwas geschehen. Jetzt! Morgen wird es zu spät sein. Und dies gilt für Unternehmen und diejenigen, die die Rahmenbedingungen gestalten von der kommunalen bis zur globalen Ebene. Dies gilt aber auch für mich und jede*n anderen. Es gibt zahlreiche Beispiele was zu tun ist, z.B. auf dem Blog mit den 24 Klimatipps der Verbraucherzentale. Oder mit den Keypoints, die Michael Bilharz entwickelte und die am 9.11. vorgestellt wurden. Durch drei zentrale Handlungen schaffen den Übergang zu einem nachhaltigen (d.h. wir verbauchen nicht mehr Ressourcen als nachwachsen) Leben: 1. der Wechsel zu 100% Ökostrom, 2. das eigen Auto abschaffen, 3. Regionale /Bio-Lebenmittel konsumieren. Man mag anführen, dass das Vorschläge für besser Verdiendende sind, aber es gibt für jeden und jede einen Ansatz den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Viele lassen sich durch eine schlichte Verhaltensumstellung umsetzen, aber ja: Manche sind unbequem und vielleicht doch mit einem Verzicht verbunden. Doch wir ALLE müssen uns dieser Verantwortung stellen. Also: Mein persönliches Klimaziel: Selbstkritisch bleiben, Lösungen finden, andere überzeugen.

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(Fotoquelle: Kladu /pixelio.de)

Ich gebe keinen Cent für Kohle – Ein Beitrag von Melanie

Kohlekraftwerke tragen durch ihre unglaublich hohen Emissionswerte ganz wesentlich zur globalen Erwärmung bei – trotz eines lächerlich geringen Wirkungsgrad wurde und wird der Kohleausstieg immer weiter in die Länge gezogen. Ich mache meinem ganz eigenen Kohleausstieg und habe jetzt zu einem Stromanbieter gewechselt, der Strom aus 100% erneuerbaren Energien anbietet. Und es ist ganz einfach: Alle großen Anbieter (Naturstrom, Lichtblick, EWS Schönau, Greenpeace) stellen den Service bereit, die Abwicklung der alten Verträge fristgerecht zu übernehmen. Einfach, online. Ich hoffe, noch viele andere werden diesen Weg gehen. Ich bin nicht bereit, Unternehmen wie RWE oder e-on mit meinem Geld zu unterstützten, obwohl sie offenbar meinen, sie hätten ein Recht mit der nachhaltigen Zerstörung von Klima und Umwelt Geld zu verdienen!

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(Fotoquelle: Heike/pixelio.de)

Andreas Zick

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„Soziale Konflikte, Kriege und Migration entstehen heute schneller und grenzüberschreitender aus Umweltkatastrophen.

Wir haben die Dimensionen noch gar nicht begriffen. Der Klimawandel erzeugt soziale Krisen, die zu Kriegen führen.

Der Schutz der Umwelt kann die Brücke zwischen Feinden sein. Kümmern wir uns nicht um die Umwelt, bricht die Brücke ein“

   ein Zitat von Andreas Zick, Professor für Sozialisation und Konfliktforschung sowie Leiter des Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld.

Autofahren: zero emission – Ein Beitrag von Bijan R.

Ich gehöre zu jenen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Das sind jeden Tag 100 km. Nun fahre ich auch noch einen VW Golf – gerade Volkswagen, der nun vor allem mit seinen Dieselfahrzeugen ins Gerede gekommen ist. Dessen ungeachtet hatte ich mich bereits vor dem Skandal nach einem neuen Fahrzeug umgesehen und war dabei auf den eGolf aufmerksam geworden. Ein Golf VII mit einem reinen Elektroantrieb. Der eGolf ist nahezu geräuschlos und prima für’s Klima, denn Abgase gibt es nicht!

Begeistert von der neuen Technologie habe ich einen Streifzug durch die Elektro-Automobilwelt gemacht. Dabei bin ich einen Renault Zoe, einen Mercedes B e-drive, einen Nissan Leaf, einen BMW i3 und einen Tesla Model S gefahren. Alle Fahrzeuge unterscheiden sich im Preis und in der Reichweite. Der Absatz dieser klimafreundlichen Fahrzeuge ist bisher eher mäßig. Warum? Die Reichweite der meisten Fahrzeuge geht über 200 km nicht hinaus und das Ladesäulen-Netz ist noch schwer ausbaubedürftig. Für das Klima ist dabei auch wichtig, dass der Strom für die Elektromobile regenerativ gewonnen wird.

Noch ist die Elektromobilität etwas für Pioniere. Ich werde mir wohl ein Elektrofahrzeug kaufen und damit endlich auch auf dem Feld der Mobilität meinen Beitrag für’s Klima leisten, sollte ich nicht auf den ÖPNV zurückgreifen, dem Elektrobusse, wie etwa in Aachen im Einsatz, gleichfalls gut zu Gesicht stünden.

Wer sich für den klimafreundlichen, automobilen Individualverkehr begeistern lassen will, mag sich für die nächste Ecross Germany anmelden. Infos unter: http://ecross-germany.de

Mit elektrischen Grüßen

Bijan

Bijan R.

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